Große Namibia Rundreise - Detaillierter Reiseverlauf


Große Namibia Rundreise - Detaillierter Reiseverlauf

Karte - Große Namibia-Rundreise

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1. Tag: Windhoek

Nach Ankunft am Hosea Kutako Internationalen Flughafen in Windhoek übernehmen Sie, nach Erledigung aller Formalitäten, Ihren Mietwagen und fahren nach Windhoek zu Ihrem Gästehaus. Nachmittags nehmen Sie an einer geführten Stadtrundfahrt teil. Sie besichtigen die Alte Feste, die Christuskirche, das Reiterdenkmal, den Tintenpalast und die ehemalige Kaiserstraße, die heutige Independence Avenue. Hier finden Sie viele Geschäfte, die Fußgängerzone, gute Cafés und Restaurants.
Übernachtung, Frühstück und Stadtrundfahrt: The Elegant Guesthouse

2. Tag: Windhoek – Bagatelle Kalahari Game Ranch

Nach einem ausgiebigen Frühstück verlassen Sie Windhoek in südlicher Richtung. Ihre Reise geht am westlichen Rand der  Kalahari entlang, vorbei an kleinen, rötlich schimmernden Sanddünen, durch eine einzigartige Wüstenlandschaft, über Dordabis, Uhlenhorst und Stampriet zur Bagatelle Kalahari Game Ranch. Nachmittags können Sie an einer Farmrundfahrt mit „Sundowner“ in den Dünen teilnehmen.
Übernachtung, Halbpension und Sundowner Nature Drive: Bagatelle Kalahari Game Ranch

3. Tag: Bagatelle Kalahari Game Ranch – Keetmanshoop

Ihre Reise geht weiter in den Süden Namibias nach Keetmanshoop und weiter zum Köcherbaumwald, mit seinen bis zu 600 Jahre alten Exemplaren und dem „Spielplatz der Riesen“ (Giants Playground), ein bizarres Felsengewirr von aufeinander getürmten Dolerit Felsen. Die besten Aufnahmen gelingen Ihnen im Licht der auf- oder untergehenden Sonne. 
Übernachtung und Frühstück: Quivertree Forest Camp

Köcherbäume

4. Tag: Keetmanshoop – Fish River Canyon

Heute geht es weiter zum Fisch River Canyon. Der Canyon ist 27 km breit, 550 m tief und wird nur vom Grand Canyon übertroffen. Er zählt zu den größten Naturwundern Afrikas. Die beste Aussicht hat man vom Aussichtspunkt in der Nähe von Hobas.
Übernachtung und Halbpension: Cañon Roadhouse

5. Tag: Fish River Canyon

Erleben Sie den Fisch River Canyon bei einem fakultativen Rundflug über den Canyon oder unternehmen Sie einen fakultativen Ausritt, eine Sundownerfahrt oder Wanderungen im Gondwana Canon Park.
Übernachtung und Halbpension: Cañon Roadhouse

6. Tag: Fish River Canyon – Klein Aus Vista

Die nächste Etappe der Reise führt Sie durch den kleinen historischen Ort Aus nach Klein Aus Vista. Sie wohnen im "Eagles Nest". Das sind acht aus Granitblöcken erbaute Bungalows, die um riesige Felsblöcke herum stehen, sozusagen ein "Bergnest" am Rande der Wüste. Die Aussicht in die Weite Ebene der hier allmählich beginnenden Namib ist grandios.
Übernachtung und Halbpension: Klein Aus Vista Eagles Nest

7. Tag: Ausflug nach Lüderitz

Vielleicht unternehmen Sie heute entlang der weiten, scheinbar leblosen Flächen des Diamantensperrgebiets einen Ausflug nach Lüderitz. Ca. 10 km vor Lüderitz erreichen Sie Kolmanskop (Kolmannskuppe), das ehemalige Bergbauzentrum. Dort wurden 1908 die ersten Diamanten in Namibia gefunden und es entstand eine blühende, reiche Stadt mitten in der Wüste. Ein Rundgang durch das heute verlassene, im Wüstensand versinkende “Geisterdorf“ ist empfehlenswert. Öffnungszeiten: täglich 9.30 bis 11 Uhr (ausschließlich mit Führung). Weiterfahrt in das Hafenstädtchen Lüderitz, in dem sich die ersten Europäer ansiedelten. Besuchen Sie die durch Pinguine bevölkerte Halifax-Insel, das Diazkreuz, den Achatstrand und machen Sie einen Bummel durch die Bismarck- und Kirchstraße zur Lesehalle und zur Felsenkirche mit dem Goerke-Haus. Rückfahrt nach Klein Aus Vista.
Übernachtung und Halbpension: Klein Aus Vista Eagles Nest

Lüderitz

8. Tag: Klein Aus Vista –  Namtib Biosphären Reservat

Die Fahrt führt Sie durch das hügelige Gebiet des Schwarzrandes an den Tirasbergen entlang in das über 16.000 Hektar große private Namtib Biosphären Reservat am Rande der Namib Wüste.  Hier erleben Sie das ursprüngliche Namibia in typisch namibischen Unterkünften im Farmstil. Ziel des Namtib Biosphären Reservates ist es, zu beweisen, dass die nachhaltige wirtschaftliche Nutzung des Landes am Rande der Namib Wüste möglich ist, und gleichzeitig den Schutz der Artenvielfalt dieser empfindlichen Umgebung zu gewährleisten.
Übernachtung und Halbpension: Namtib Desert Lodge

9. Tag: Namtib Biosphären Reservat

Von der Lodge werden folgende Aktivitäten angeboten: Geführte Wandertouren, botanische Wanderung, Vogelbeobachtung, geführte Wüstenwanderungen, Sternenbeobachtung. Für Sie haben wir eine geführte Tour „Nature Drive“ reserviert.
Übernachtung, Halbpension und Nature Drive: Namtib Desert Lodge

10. Tag: Namtib Biosphären Reservat – Desert Camp

Weiterfahrt in Richtung Maltahöhe. Auf Ihrem Weg kommen Sie in der Nähe des Schlosses Duwisib vorbei, ein deutsches Schloss mit Türmen, Zinnen und Erkern, mitten in Afrika. Ihr heutiges Ziel ist der Namib Naukluft Park. Sie übernachten am Eingang zum Sossusvlei. 
Übernachtung und Halbpension: Desert Camp

Desert Camp, Sossusvlei

11. Tag: Ausflug zum Sossusvlei

Unternehmen Sie heute einen Ausflug zum Sossusvlei, einer riesigen ausgetrockneten Lehmbodensenke, die von hohen Dünen umringt ist. Schon der Weg dorthin ist ein Erlebnis, da Sie 65 km rechts und links durch Dünen fahren. Vielleicht unternehmen Sie anschließend noch eine Wanderung zum nahe gelegenen Sesriem Canyon.
Übernachtung und Halbpension: Desert Camp

12. Tag: Desert Camp – Rostock Ritz Desert Lodge

Heute geht es über Solitaire weiter Richtung Norden über den Gaub Pass zur Rostock Ritz Desert Lodge. Die Umgebung von Rostock Ritz hält eine Reihe an landschaftlichen Highlights und interessanten Landschaftsfahrten auch zu Buschmannzeichnungen für Sie bereit sowie spektakuläre Wanderwege in den Schluchten des Gaub Canyons und des Kuiseb Canyons.
Übernachtung und Frühstück: Rostock Ritz Desert Lodge

13. Tag: Rostock Ritz Desert Lodge – Swakopmund

Wir empfehlen vor dem Frühstück den "Sunrise Walk", der je nach Fitness ca. 1 bis 1,5 Stunden dauert. Lassen Sie sich vom Schauspiel der Natur überraschen! Danach fahren Sie durch die grauweißen Ebenen des Namib Naukluft Parks nach Swakopmund, einem zwischen dem Atlantik und Dünen gelegenen Ferienort mit vielen touristischen Attraktionen und angenehmem Klima im Sommer. Palmen­alleen, Parkanlagen und historische Gebäude zeichnen diese Stadt aus. Das Central Guesthouse befindet sich in einer ruhigen Wohngegend, aber dennoch in zentraler Lage mitten in Swakopmund.
Übernachtung und Frühstück: Central Guesthouse

14. und 15. Tag: Swakopmund

Diese Tage stehen Ihnen in Swakopmund zur freien Verfügung. Das kleine Städtchen erinnert an ein deutsches Nordseebad um die Jahrhundertwende, und einige gut erhaltene Jugendstilhäuser säumen den Straßenrand. Swakopmund hat seinen eigenen Charme und Flair. In der Umgebung bieten sich zahlreiche Möglichkeiten Ihre Zeit zu verbringen: Sie können fakultativ mit Quadbikes auf einer geführten Tour die Dünen erkunden, Fallschirm springen in der Wüste oder Dünenrutschen in Dünen, die bis ans Meer reichen.Für Sie haben wir die Dolphin Cruise sowie die legendäre Living Desert Tour reserviert!
2 Übernachtungen und Frühstück & Dolphin Cruise und Living Desert Tour: Central Guesthouse

Desert Camp, Sossusvlei

16. Tag: Swakopmund – Aabadi Mountain Camp

Weiter geht es nach Norden auf der Salzstraße Richtung Henties Bay. Hier können Sie weiter zum Cape Cross fahren, wo sich außer dem Kreuz des portugiesischen Seefahrers Diego Cao eine Kolonie der Zwergpelzrobbe befindet. Es ist eine der größten und auch für Besucher zugänglichen Kolonien überhaupt. Von Henties Bay aus geht es weiter über Uis Richtung Norden zum Aabadi Mountain Camp, das ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch von Twyfelfontein mit seinen Felsgravuren und -malereien ist. Das Aabadi Mountain Camp liegt in der noch unberührten Wildnis des südlichen Damaralandes und hat ein Wasserloch, das von Wüstenelefanten besucht wird.
Übernachtung und Halbpension: Aabadi Mountain Camp

17. Tag: Ausflug nach Twyfelfontein

Alle Ausflüge können in der Lodge gebucht werden. Zu empfehlen ist der Ausflug zu den Felsgravuren. Twyfelfontein ist mit einer der reichsten Fundorte überhaupt und wurde deshalb 2007 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Felszeichnungen gibt es zwar an vielen Stellen in Namibia (man findet sie praktisch immer dort, wo es Granitwände gibt), die ältesten in ganz Afrika mit etwa 2500 Felsgravuren und Felsmalereien befinden sich aber hier in Twyfelfontein. 
Übernachtung und Halbpension: Aabadi Mountain Camp

Felsmalereien

18. Tag: Aabadi Mountain Camp – Etosha Nationalpark 

Sie fahren nach Süden zum Galton Gate, dem westlichen Eingang zum Etosha Nationalpark. Das Wort bedeutet in den Sprachen der verschiedenen Ethnien "Platz der Fata Morgana", "Land des trockenen Wassers", "Großer weißer Platz" oder "See der Tränen". Sie alle sprechen von dem gleichen silberweißen Sand, der die Salzpfanne bis an den Horizont bedeckt und über dem die Hitze flirrt.
Übernachtung und Frühstück: Dolomite Restcamp

Zimmerbeispiel - Dolomite Camp, Etosha Nationalpark

19. Tag: Etosha Nationalpark 

Der Etosha Nationalpark gehört zu den größten Schutzgebieten der Welt und ist so groß wie Hessen oder halb so groß wie die Schweiz. Er weist ein geringes Gefälle auf, zwischen Okaukuejo und Namutoni sind nur 13 m Höhenunterschied. Die Pfanne liegt auf ca. 1000 m Höhe. Als erste Europäer besuchten die Südwestafrikaforscher Charles John Andersson und Francis Galton 1851 die Pfanne, nach denen die Eingangstore benannt sind. Legen Sie auf Ihrer Fahrt durch den Etosha Nationalpark nach Osten immer wieder einen Stopp an den Wasserlöchern ein. Es lohnt sich, einfach auf die Tiere zu warten, die zum Trinken kommen. Das Verlassen der Fahrzeuge ist nicht gestattet. Spätestens bis Sonnenuntergang müssen Sie im Camp angekommen sein.
Übernachtung und Frühstück: Okaukejo Restcamp

20. Tag: Etosha Nationalpark - Mushara Bush Camp

Ab Sonnenaufgang können Sie wieder in den Park fahren. Sie haben den ganzen Tag zur Tierbeobachtung, denn Sie fahren weiter durch den Etosha Nationalpark nach Westen. Im staatlichen Restcamp Halali können Sie eine Mittagspause einlegen. Der Etosha Nationalpark beherbergt eine sehr große Vielfalt an Großtierarten. Man findet hier bis auf Krokodile, Flusspferde, Wasserböcke und Büffel nahezu alle Großtierarten des südlichen Afrika. Die Tiere können nur überleben, weil es relativ zahlreiche natürliche und künstliche Wasserstellen gibt, die ihnen das erforderliche Wasser bieten. Beim von Lindequist Gate verlassen Sie den Etosha Nationalpark und fahren nur wenige Kilometer zu Ihrem Camp.
Übernachtung und Halbpension: Mushara Bush Camp

21. Tag: Mushara Bush Camp – Frans Indongo Lodge 

Sie beginnen Ihre Rückfahrt Richtung Windhoek. Unterwegs können Sie einen Stopp am Otjikoto See einlegen (in der Herero Srpache „tiefes Loch“). Der ca. 100 x 150 m große Karstsee ist einer von nur zwei ständig mit Wasser gefüllten Seen Namibias und Zwillingssee des 15 Kilometer entfernten Guinassee. Über Tsumeb fahren Sie dann nach Süden. Vielleicht machen Sie einen Umweg zum größten auf der Erde gefundenen Hoba Meteoriten. Dann fahren Sie weiter Richtung Otjiwarongo. Die Frans Indongo Lodge liegt inmitten einer 17.000 Hektar großen Farm mit Dornbusch-Savanne, die nur noch zu einem kleinen Teil für den landwirtschaftlichen Betrieb genutzt wird. Der Schwerpunkt liegt auf der Hege des Wildes. Neben Gemsbock, Steppenzebra, Kudu und Springbock gibt es auch seltenere Tiere wie Elen-, Rappen- und Pferdeantilope, Impala und Weißschwanz-Gnu sowie Breitmaul- und das bedrohte Spitzmaul-Nashorn. Auf einer Rundfahrt im offenen Geländewagen lässt sich das Wild gut beobachten und fotografieren (ca. 2 Std.). 
Übernachtung und Halbpension: Frans Indongo Lodge

Frans Indongo Lodge, Waterberg

22. Tag: Frans Indongo Lodge – Windhoek – Rückflug

Fahren Sie gemütlich zurück nach Windhoek und geben Sie Ihren Mietwagen rechtzeitig zurück.

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