Grévyzebra Engl. Grévy Zebra Equus grevyi Tiere Afrikas Säugetiere Vögel Wale

Grévyzebra

Engl. Grévy Zebra
Equus grevyi
Das Grevy-Zebra wurde nach dem früheren französischen Präsidenten Jules Grévy (1807-1891) benannt.
Hier finden sie mehr zu Zebras im Allgemeinen.
Arten
Steppenzebra (Equus burchelli)
Bergzebra (Equus zebra)
Quagga (Equus quagga)

Beschreibung
Das Grévizebra ist eine Untergattung der Zebras und mit einer Schulterhöhe von etwa 1,50 Metern die größte Zebraart. Es ist das größte aller Zebras. Beim Grevyzebra fehlen die "Schattenstreifen", dafür zieht sich ein breiter dunkler Streifen am Rückgrat entlang. Es hat einen langgestreckten Schädel sowie pferdeartig breite Hufe. Besonders auffallend bei dieser Zebraart sind die sehr großen, runden, braunen Tütenohren und der helle, nicht gestreifte Bauch. Wie bei allen Zebras hat auch die Mähne des Grevyzebras eine dunkle Mittelhaarflur, die sich als Aalstrich über den Rücken bis auf die Schwanzwurzel fortsetzt.
Grevyzebras wurden gejagt, um ihr attraktives Fell auszustellen und weil man sie für Nahrungskonkurrenten für das Vieh hielt. In Wahrheit fressen allerdings Grevyzebras besonders harte Grassorten, die für Rinder unverdaulich sind. In Somalia und Äthiopien wurde das Grevyzebra mittlerweile beinahe oder vollständig ausgerottet. Nur in Kenia konnten wirksame Schutzmaßnahmen erlassen werden. Dennoch gilt das Grevyzebra als bedrohte Tierart und ist durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) geschützt.

Vorkommen
Das Grévyzebra kommt nur in Kenia und in Teilen von Äthiopien und Somalia vor.

Verhalten und Ernährung
Ihr Sozialverhalten unterscheidet sich ganz erheblich von dem der Steppen- und Bergzebras. Die Hengste besetzen feste Territorien, die sie ganz energisch verteidigen. Auch gibt es keine dauerhaften Bindungen mit anderen Familiengruppen.
Neben Gräsern und Kräutern verzehrt es auch Laub und Äste, wobei ihm die überaus beweglichen Lippen zustatten kommen.

Fortpflanzung
Die Tragezeit dauert rund 11 bis 12 Monate und es wird 1 Junges geworfen, selten 2.