Great Wilderness Journey - Reiseverlauf

1. bis 3. Tag: Maun - Jacana Camp oder Xigera Camp, Okavango Delta
Nach Ihrer Ankunft in Maun fliegen Sie mit einem Kleinflugzeug über das Okavango Delta. Jacana und Xigera liegen im 60 000 Hektar großen Jao Schutzgebiet, östlich vom Jao Camp und etwa 25 km westlich von Mombo, außerhalb des Moremi Wildreservates.
Es sind "Wassercamps" und bieten ganzjährig Fahrten im Mokoro (das Mokoro ist eine Art Einbaumboot, das von einem "poler" mit einer langen Holzstange vorwärts gestakst wird). Man gleitet dabei fast lautlos durchs Wasser und hört nur die Laute der Natur. Weiterhin bietet man Safaris zu Fuß an, die ein sehr intensives Naturerlebnis ermöglichen. Zu Fuß, sozusagen Auge in Auge mit den tierischen Bewohnern des Deltas, fühlt man sich der Natur am engsten verbunden und nahe. Während der Fußsafaris konzentrieren Sie sich vorwiegend auf die kleineren Tiere, ihre Spuren und die Pflanzen des Deltas. Aber keine Angst: In Begleitung erfahrener Ranger sind Sie immer sicher!

4. bis 6. Tag: Motswiri Camp, nordöstliches Okavango Delta
Flug am Morgen mit dem Kleinflugzeug zum Motswiri Camp, das sich in der exklusiven Selinda Konzession befindet. Motswiri liegt im südwestlichen Sektor der Konzession, die jahreszeitlich teilweise überflutet ist und an den Selinda Spillway (Überflutungskanal) anstößt.
Schwerpunkte der Aktivitäten sind die mit Büschen und Bäumen bewachsenen "Inseln", leicht erhöht liegenden Hügeln, wie auch die unter Wasser stehenden und trockenen Kanäle in der Nähe des Camps. In diesen Gebieten versammelt sich besonders am späten Nachmittag häufig zahlreiches Wild, so dass es sich für Tierbeobachtungsfahrten am Tage oder in der Dunkelheit und Naturwanderungen in der privaten Konzession anbietet.

7. bis 9. Tag: Linyanti Discoverer Camp, Linyanti Gebiet
Sie fliegen im Kleinflugzeug zur privaten Linyanti Konzession und fahren zum privaten Discoverer Camp, wobei dies schon eine Tierbeobachtungsfahrt ist. Das Camp steht im Schatten mächtiger Bäume und bietet einen Panoramablick auf die Linyanti Sumpfgebiete.
Die Landschaft ist abwechslungsreich und reicht von Schwemmebenen bis zu Savannen, die Lebensraum zahlreicher und unterschiedlicher Tierarten sind. Zu den Aktivitäten gehören Tierbeobachtungsfahrten in den privaten nördlichen Sektor der Konzession, in dem Sie ein vielfältiges Habitat erkunden können. Entlang der Wasserläufe lebt zwar auch hier das Sitatunga, die Chancen, es zu Gesicht zu bekommen, sind aber auch hier nur sehr klein. Leichter zu sichten sind andere Antilopenarten wie die Pferdeantilope (roan antilope) oder die Rappenantilope (sable antilope) und ihre Jäger, Löwen, Hyänen und der seltenere Leopard wie auch der sehr seltene Wild Dog.

Angeboten wird ebenfalls eine Fußsafari oder eine Tierbeobachtungsfahrt in ein privates Gebiet. Nach der Siesta am Nachmittag gibt es dann die Gelegenheit, einen Kanutrip zu unternehmen und vor Dunkelheit zum Camp zurückzukehren. Diese Aktivität ist jedoch nicht immer möglich; es hängt davon ab, ob sich Flusspferde in den Wasserläufen aufhalten, durch die der Kanutrip stattfindet.
In der Regenzeit können Sie möglicherweise einen Ganztagesausflug mit Mittagessen unter einem schattigen Baum zum Savuti Channel unternehmen. Ab Ende November bis März findet die beeindruckende Migration der Zebras zwischen Linyanti und der Savute Marsh statt. In diesem Gebiet sind auch zahlreiche weitere Säugetiere, u. a. große Elefantenherden, zu sehen. Natürlich können keine Sichtungen garantiert werden, es ist ja schließlich kein Zoo.

10. Tag: Bootsfahrt auf dem Chobe Fluss - Toka Leya Camp, Zambia
Nach einer kurzen morgendlichen Fahrt und dem Frühstück fliegen Sie in einem Kleinflugzeug in die nördliche Region des Chobe Nationalparks. Diese Region ist bekannt für seine großen Elefantenherden und andere einzigartigen Spezies wie das Puku und den Chobe Bushbuck. Das Mittagessen wird während der Bootsfahrt serviert.
Sie verlassen nun Botswana und fliegen nach Livingstone. Beim Verlassen von Botswana überfliegen Sie Kazangula. Hier treffen sich die Ländergrenzen Botswana, Zambia, Zimbabwe und Namibia. Das Toka Leya Camp erreichen Sie am späten Nachmittag.
Das Toka Leya Camp befindet sich am Ufer des Zambezi, im östlichen Sektor des Mosi-Oa-Tunya Nationalparks. Die Victoria Wasserfälle sind ca. 12 km entfernt. Alle 12 Safarizelte blicken zum Fluss und das Camp verfügt über einen Swimming Pool. Gegessen wird unter riesigen Baumkronen mit Blick zum mächtigen Zambezi.

11. Tag: Victoria Wasserfälle - Transfer zum Flughafen von Livingstone
Genießen Sie noch eine geführte Tour zu den Victoria Wasserfällen, einem der Naturwunder der Welt. Über eine Länge von etwa 1700 m stürzen sich hier jahreszeitlich bedingt die Wassermassen des Zambezi etwa 100 m in die Tiefe der Zambezi Schlucht.
Nach der geführten Tour zu den Wasserfällen werden Sie zum Flughafen von Livingstone begleitet, wo Sie Ihre Reise fortsetzen oder nach Hause fliegen. Ende der Tour.