Gorilla-Tracking : Berggorillas

Gorilla-Tracking – DAS große Abenteuer und Erlebnis in Uganda!

Die seltenen Berggorillas sind nur in Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo vorzufinden und mehr als die Hälfte der weltweiten Population von nur noch etwa 650 Berggorillas lebt in Uganda.

Gorilla-Tracking ist im Bwindi Impenetrable Nationalpark, im Mgahinga Gorilla Nationalpark in Uganda und im Parc National des Volcans in Ruanda möglich.  In allen Nationalparks sind mehrere Gorillafamilien an menschliche Besucher gewohnt.

Gorilla Tracking, Familie Seegardel, Ruanda

Neben der Begegnung mit den sanften Riesen erleben Sie eine spektakuläre Landschaft mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Virunga-Vulkane und die Berg- und Regenwälder in Uganda.  

Hier finden Sie einen ausführlichen Reisebericht und einen Reisebericht, der Tansania und Ruanda verbindet. Hier finden Sie einen Artikel von Michael Obert.

Gorilla Permits:
Zuallererst müssen Sie eine Genehmigung, ein Permit,  für den Besuch der Berggorillas bei der Uganda Wildlife Authority erwerben. Dies sollte so rechtzeitig wie möglich geschehen, denn die Anzahl der Permits ist begrenzt; vor allem in der Hochsaison (Juli, August, September, Dezember und Januar) kann es zu Engpässen beim Erwerb der Genehmigungen kommen. Außerdem dürfen in Uganda täglich nur 6, in Ruanda 8 Personen am Tag an eine an Menschen gewöhnte Gorilla-Familie besuchen. Um die Gorillas vor eingeschleppten Krankheiten zu schützen, dürfen Kranke (auch wenn Sie „nur“ einen Schnupfen haben) und Kinder unter 15 Jahren nicht teilnehmen.

Das Permit muss sofort bezahlt werden und ist nicht rückerstattbar.

Das Permit ist teuer und kostet z. Zt. (2014) US$ 500. Über den Preis will die ugandische Regierung die Zahl der Besucher kontrollieren und Einnahmen zum Schutz der Berggorillas und der Nationalparks ermöglichen.

Im diesem Preis enthalten sind Guides/Ranger, Spurensucher und, je nach Ort und Sicherheitslage, bewaffnetes Begleiter.  Hinzukommen Trinkgelder und Ausgaben für einen persönlichen Träger und Helfer, den man durchaus anheuern sollte.

Gorilla Tracking, Familie Seegardel, Ruanda

Dauer:
Besucher dürfen sich eine Stunde lang bei den Berggorillas aufhalten.

Wie lange das Gorilla-Tracking insgesamt dauert, kann man aber meistens nur schwer vorhersagen. Sie können von drei bis zu 8 Stunden unterwegs sein, bis sie wieder zurück am Ausgangspunkt der Wanderung sind. Es kann sowohl eine sehr anstrengende Wanderung, die bergauf und bergab über steile und rutschige Hänge geht, wie wir es im Parc National des Volcans erlebt haben.  Es kann aber auch eine eher leichte Wanderung sein auf nahezu gleicher Höhe mit nur geringen Steigungen und Gefällen im dichten Wald wie wir es im Bwindi Impenetrable Forest ausgehend von der Clouds Mountain Gorilla Lodge erlebt haben. Trotz höchster Wahrscheinlichkeit kann keine Garantie für eine Sichtung gegeben werden, da die Gorillas in ihrem 10 bis 15 qkm großen Revier umherwandern.

Sie sollten also für diese Wanderung wenigstens einigermaßen fit sein. An besonders schwierigen Passagen helfen Ihnen die Guides und Ihre örtlichen Begleiter auch einmal.

Gorilla Tracking, Familie Seegardel, Ruanda

Ausrüstung:
Festes Schuhwerk und geeignete (Regen-) Kleidung sind selbstverständlich empfehlenswert. Auch ein Paar Handschuhe sind hilfreich; so können Sie sich, wenn nötig, unbesorgt an Ästen, Büschen oder Gras festhalten und brauchen nicht zu befürchten, in Brennnesseln oder Dornen zu fassen.

 

Tierschutz und Nutzen:
Das Gorilla- wie auch das Schimpansen-Tracking spielt inzwischen eine nicht unbedeutende Rolle im Wirtschaftleben der Länder und insbesondere in den in der Nähe der Nationalparks gelegenen Gemeinden. Die Camps und Lodges haben Arbeitsplätze geschaffen, zur beruflichen Qualifikation der Mitarbeiter geführt und  tragen zum Einkommen der Familien bei. So sehen die Menschen, dass sie vom Schutz der Regenwälder und ihrer Bewohner profitieren.

In Broschüren und im Internet findet man alle möglichen Schreibweisen.

Mal heißt es, in einem Wort geschrieben, „Gorillatracking“, mal „Gorilla-Tracking“, mit oder ohne Bindestrich in zwei Wörtern geschrieben.

Außerdem findet man „Gorillatrekking“, wieder in einem Wort oder mit Bindestrich.

Fest steht:
Das Verb „to track“ bedeutet „verfolgen, jdm./etw. folgen, einer Spur verfolgen“, „tracking“ also u. a. „Spurensuche, Verfolgung der Spur“. Im Merriam-Webster findet man u. a. folgende Definition: „a path or trail that is made by people or animals walking through a field, forest, etc.”

Das Verb „to trek“ hingegen heißt „marschieren, ziehen, wandern“; das Nomen „trekking“ oder „trek“ ließe sich also mit „langer, schwieriger Marsch“ wiedergeben, als  „ a journey  or  trip, especially one involving difficulty or hardship“. Der Duden schreibt zu Trekking:  [von einem Reiseunternehmen organisierte] mehrtägige Wanderung in einer kleineren Gruppe mit Führung durch oft unwegsames Gebiet im Hochgebirge.  

Obgleich die Begegnung mit Berggorillas durchaus ein längeres und schwieriges Unterfangen sein kann, tendiere ich eher zu „Gorilla-Tracking“, denn es ist in erster Linie eine Suche nach den Tieren, wenn diese Suche auch ausschließlich von den Guides und Rangern geleistet wird.

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Aufbruch der Besuchergruppe Auf dem Weg in den Nationalpark Silberrücken Jugendlicher Gorilla Gorillakind
Gorilla Teen beim Spielen Gesicht eines Silberrücken Zwischenmahlzeit Anblick Neugier