Gnu Engl.: Wildebeest Tiere Afrikas Säugetiere Vögel Wale

Gnu

Engl.: Wildebeest

black wildebeest (oder white-tailed gnu) =  Weißbartgnu, Weißschwanzgnu (Connochaetes gnou)
blue wildebeest
(oder brindled gnu) =  Streifengnu (Connochaetes taurinus)


Das Gnu gehört zu den Antilopen und lebt in offenen Steppen oder Baumsavannen Afrikas. Sie gehören zur Gruppe der Kuhantilopen.
Weltbekannt ist die Wanderung der Gnus im Bereich der Serengeti, Tanzania, und der Masai Mara, Kenia. Während der Regenzeit halten sich die Gnuherden in den mineralstoffreichen Ebenen der südöstlichen Serengeti auf. Gegen Ende Mai oder Anfang Juni , wenn die Regenzeit endet und die Gräser abgefressen sind, ziehen die Gnus in scheinbar nie enden wollenden Kolonne nordwärts in die Masai Mara. Bei den Flussüberquerungen sterben hunderte von Gnus im Wasser oder werden von Krokodilen getötet.

Gnu, Wildebeest
Hier finden Sie Informationen zum Streifengnu und zum Weißschwanzgnu - Black Wildebeest.
  • Streifengnu - Blue Wildebeest
  • Weißschwanzgnu - Black Wildebeest
  • Unterarten
  • Streifengnu oder Blaues Gnu

    Engl.: Blue Wildebeest
    Lat.: Connochaetes taurinus
    Gewicht männl. Tier 200 - 270 kg, weibl. Tier 160 - 210 kg
    Schulterhöhe 130 - 135 cm
    Länge 200 cm
    Lebenserwartung 18 Jahre
    Beide Arten haben einen großen Kopf und ein verhältnismäßig schlankes Hinterteil.
    Das Streifengnu kommt weitaus häufiger vor als das Weißschwanzgnu. Im Serengeti Nationalpark leben schätzungsweise 1,6 Millionen Streifengnus.

    Streifengnu, Blue Wildebeest
    Beschreibung
    Das Haarkleid ist bräunlich oder bläulich schillernd dunkelgrau. Vom Hals bis zum Hinterteil befinden sich dunkle Querstreifen. Eine lange, schwarze Mähne bedeckt den Nacken bis zu den Schultern. An der Kehle wächst ein schwarzer Bart. Der Schweif ist schwarz.

    Fortpflanzung
    Nach etwa 8 Monaten bringen Gnus ein Junges zur Welt.

    Weißschwanzgnu

    Engl.: Black Wildebeest

    Beschreibung
    Es ist mit einer Schulterhöhe von 1,20 m etwas kleiner als das Streifengnu. Es trägt einen weißlichen "Pferdeschwanz" und hat eine schwarze Fellfärbung. Vom Nacken bis zu den Schultern steht eine weiße Mähne mit schwarzen Spitzen.
    Die Hörner der Weibchen sind etwas kleiner. Die Hörner der männlichen Tiere sind in der Mitte auf der Stirn verdickt.

    Vorkommen
    Weißschwanzgnus kommen ausschließlich im südlichen Afrika vor. Sie sind wesentlich seltener als Streifengnus. Die Schätzungen über den Bestand reichen von 4.000 bis 10.000 Tieren, die meistens in Tierschutzgebieten leben.

    Verhalten und Ernährung
    Weißschwanzgnus sind gesellige Tiere und leben in teilweise sehr großen Herden zusammen. Sie sind tagaktiv.
    Sie leben hauptsächlich von Gras, fressen gelegentlich auch Laub.

    Unterarten

    Neben der generellen Unterscheidung zwischen Streifen- (Connochaetes taurinus) und Weißschwanzgnus (Connochaetes gnou) finden sich noch mehrere Unterarten. Dazu gehört auch das Cookson-Gnu (C.t. cooksoni).
    Das Cookson-Gnu (auch als Luangwa-Gnu bezeichnet) hat eine bräunliche Fellfarbe und ist vor allem im Luangwa Tal in Zambia zu finden. Diese einheimische Unterart hat den größten Körper und Hörner aller Gnuarten.