Bwindi Impenetrable Forest Gorilla Trekking Schimpansen Nationalpark, Uganda

Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark


Im Bwindi Impenetrable Nationalpark lebt mit etwa 300 Bergorillas ungefähr die Hälfte aller weltweit vorhandenen Tiere. Außerdem gibt es Schimpansen, weitere Affenarten und andere Tiere.

Der knapp über 300 qkm große Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark liegt im Südwesten von Uganda, etwa 450 km von der Hauptstadt Kampala entfernt. Bwindi - übersetzt «Platz der Dunkelheit» - steht schon seit 1961 unter dem Schutz der Forst- und Wildtierbehörden Ugandas, wurde aber offiziell erst 1991 zum Nationalpark erklärt.

Bwindi Impenetrable NationalparkBerglandschaft des Bwindi Impenetrable Nationalparks

Der Park kann ganzjährig bereist werden, allerdings sind die Bedingungen während der Regenzeit in April und Mai sowie von September bis November erschwert. Der Regenwald des Bwindi ist ursprünglich und sehr alt. Er hat sich seit der letzten Eiszeit zu dem entwickelt, was er heute darstellt. Dieser Regenwald ist nahezu undurchdringlich, daher auch der Name "impenetrable" = undurchdringlich. Er erstreckt sich über Hügel und Täler auf einer Höhe von 1160 m bis zu 2607 m. Im Wald wachsen über 150 verschiedene Arten von Bäumen, Sträuchern, Farnen, Moosen, Gräsern und Orchideen.

Bwindi Impenetrable NationalparkGorillatrekking
Der Park erstreckt sich entlang der steilen Hänge des Albertine- Grabenbruchs und beheimatet etwa die Hälfte der Berggorillas unserer Erde. Die bedrohten Berggorillas sind in Uganda außerdem noch im Mgahinga Gorilla Nationalpark geschützt. Weitere Berggorillas leben in Ruanda und in der Demokratischen Republik Kongo.

Bwindi Impenetrable NationalparkSilberrücken Gorilla
Zusammen mit den Gorillas gibt es neun andere Primatenarten. Außerdem leben im Park Schimpansen, Anubis-Paviane, Guerezas Meerkatzen, Halbaffen, Waldelefanten, Ducker, Zibetkatze, Goldkatze, Ginsterkatze, Schakal, Riesenwaldschwein, Pinselohrschwein, Schlangen, Schmetterlinge und über 340 Vogelarten wie die Rothals Alete, der Feinsänger, der Schwarzkehl- und der Rwenzori Schnäpper und der Blaukehl Nektarvogel.

Der Besuch bei einer der Gorillafamilien ist sicher der Höhepunkt eines Besuchs im Bwindi Nationalpark. Die Aktivitäten und das soziale Verhalten dieser großen Menschenaffen zu beobachten, gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen einer Reise nach Uganda.

Anmerkung von Christl Nennstiel: Als der Silberrücken auf mich zukam, hat mein Herz ganz schön geklopft. Vor Aufregung hatte ich am Ende dann nur 4 Aufnahmen gemacht, weil ich mich so auf den Silberrücken konzentriert hatte. Aber die Begegnung mit den Gorillas ist ein Erlebnis, das man nie vergessen wird. In Uganda war es für mich die zweite Begegnung mit den Gorillas (die erste im Februar 2005 in Ruanda). 

Neue Gorillafamilie im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark

 Es gibt eine neue, an Menschen habituierte Gorillagruppe, die Oruzogo-Gruppe, im Ruhija Sector des Bwindi Impenetrable Forest Nationalparks. "Habituiert" heißt, das diese Gorillas nach einem langen Gewöhnungsprozess nun die Anwesenheit von Menschen dulden.

Die Oruzogo-Gruppe, benannt nach einer von Gorillas als Nahrung becorzugten Pflanze, besteht aus ungefähr 23 Mitglieder, zu denen zwei Silverbacks und zwei Neugeborene zählen. Die Tiere haben ihr Revier etwa 10 km von Ruhija und 35 km von Buhoma entfernt.

Eher einfache Unterkünfte in der Region sind Gorilla Mist Camp, Trekkers' Tavern und Ruhija Gorilla Lodge.

Wenn Sie sich für das überaus interessante und beeindruckende Gorilla-Trekking interessieren, bedenken Sie bitte, dass Sie rechtzeitig ein Permit beantragen müssen. Wir von AST haben bereits mehrere Male an einem Gorilla-Trekking teilgenommen und können Sie daher bestens beraten.

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