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Währung und Wirtschaft in Botswana

1 Pula = 100 Thebe; Währungskürzel: BWP
Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 Pula;
Münzen in den Nennbeträgen 2 und 1 Pula sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Thebe.
Zum 10. Unabhängigkeitstag wurden Gold- und Silbermünzen geprägt, die ebenfalls legale Zahlungsmittel sind.

Bankautomaten sind in fast allen größeren Städten vorhanden. Mit der VISA-Karte plus PIN kann an einigen Bankautomaten Bargeld gezogen werden. Kreditkarten (insbesondere VISA und Mastercard) werden weitgehend akzeptiert. Reiseschecks sollten auf Euro oder USDollar ausgestellt sein. EC-Karten werden in Botswana nicht akzeptiert.

Die Einfuhr der Landeswährung oder von Fremdwährungen ist unbegrenzt, es besteht aber eine Deklarationspflicht. Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf 50 Pula beschränkt, die Ausfuhr von Fremdwährungen ist nur in Höhe des deklarierten Betrags erlaubt.

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Wirtschaft


Neben dem Tourismus sind der Diamantenabbau und der Rindfleischexport die Haupteinnahmequellen des Landes. Das Bruttoinlandsprodukt lag 2004 laut dem Finanzministerium in Gaborone bei 6,7 Milliarden Euro, das Pro-Kopf-Einkommen 4.100 Euro (2006).

Die Landwirtschaft basiert auf Nutzviehhaltung und dem Anbau von Grundnahrungsmitteln wie Mais, Sorghum und Hirse. In den letzten Jahren hat die Landwirtschaft stark unter Dürreperioden gelitten.

Hauptexportgüter sind Rindfleisch und Mineralien, insbesondere Diamanten, der größte Devisenbringer (72 % des Gesamtexports), Gold, Nickel, Kupfer, Kobalt und Kohle. Dehydriertes Sodiumkarbonat wird seit einiger Zeit in größeren Mengen industriell produziert. Platin, Gold und Öl wurden im Süden des Landes entdeckt.

In den vergangenen Jahren hat sich der Fahrzeugbau zu einer erfolgreichen Industrie entwickelt.

Botswana ist wirtschaftlich eng mit Südafrika verbunden und gehört zusammen mit Südafrika, Lesotho und Swaziland zur Südafrikanischen Zollunion (SACU). Importe kommen hauptsächlich aus den Mitgliedstaaten der SACU, anderen afrikanischen Ländern (insbesondere Zimbabwe) und Korea. Wichtigster Absatzmarkt ist Europa.
Kluges Wirtschaften und der gewinnbringende Abbau von Mineralien in den neunziger Jahren haben Botswanas Wirtschaftswachstum vorangetrieben. Wiederkehrende, für die Landwirtschaft sehr bedrohliche Dürreperioden und starke Preisschwankungen bei Rohstoffen veranlassten die Regierung zu einem verstärkten Ausbau des Dienstleistungssektors mit besonderem Augenmerk auf die viel versprechenden Bereiche Tourismus und Finanzwesen. Bei der Förderung des Fremdenverkehrs werden ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt, um die Erhaltung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt zu gewährleisten