Betty's Bay, Penguin Nature Reserve (Pinguinkolonie), Harold Porter National Botanical Garden

Betty's Bay

Betty's Bay, Penguin Nature Reserve (Pinguinkolonie), Harold Porter National Botanical Garden

Betty's Bay, Pinguinkolonie Penguin Nature Reserve, Harold Porter National Botanical Garden

Die Stadt liegt direkt am Meer zwischen Kleinmond und Pringle Bay, 42 Kilometer südöstlich von Gordon’s Bay, mit dem Kogelberg Nature Reserve im Hintergrund. Zu erreichen ist Betty’s Bay über die R44 (Clarence Drive), die durch eindrucksvolle Landschaft entlang der Küste führt, immer wieder eindrucksvolle Ausblicke bietet und daher eine sehr empfehlenswerte Fahrtstrecke ist.

Betty’s Bay macht einen recht eigentümlichen Eindruck, denn der Ort besteht im Wesentlichen aus Ferienhäusern, die weit verstreut an der Küste liegen. Der Ort wurde um 1930 erschlossen und nach Betty Youldin benannt, der Tochter des Gründers Harold Nixon Porter, dessen Name nun wiederum der botanische Garten trägt.

Sehens- und besuchenswert sind das Penguin Nature Reserve (Pinguinkolonie) und der Harold Porter National Botanical Garden.

Vor allem die Stony Point Penguin Colony ist besuchenswert. Hier leben Brillenpinguine, die als gefährdete Tierart eingestuft sind. Sie haben sich diesen Küstenabschnitt ausgesucht, weil Sie hier sehr gut Brüten können. Die Tiere können sich zwischen Sträuchern, Felsen und Mulden einbuddeln und ihre Bruthöhlen bauen. Von einem erhöhten Holzsteg aus kann man die Pinguine im Wasser, auf den Felsen und am Land, ohne sie allzu sehr zu stören, gut beobachten und fotografieren.

Auf Stony Point nisten neben einigen bekannten Vogelarten auch drei verschiede Arten von Kormoranen, die auch auf der Liste der bedrohten Tierarten stehen. Neben dem bedrohten Fels(bank)kormoran gibt es noch den Weißbrustkormoran und den Westkapkormoran.

Der Eingang zum Harold Porter National Botanical Garden (geöffnet täglich von 08.00 – 28.00 Uhr) ist direkt an der R44 am westlichen Ende von Betty’s Bay. Der botanische Garten ist bekannt für seine abwechslungsreiche Flora, Erika, Proteen, Schwertlilien und Watsonia. Schon ein kleiner Spaziergang vermittelt einen Eindruck von der heimischen Kapflora.
Ein Restaurant, das Red Disa Restaurant, nach der roten Disa-Orchidee benannt, und ein Bücher- und Souvenirshop sind ebenfalls vorhanden.