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Beste Reisezeiten & Klima im südlichen & östlichen Afrika für eine Safari

Für Tierbeobachtungen empfiehlt sich natürlich die Zeit, in der das Wild am besten zu sehen und zahlreich ist. Wann genau diese Zeit ist, hängt jedoch vom Reiseland ab und der Zeit, in der Sie reisen können. Denn die beste Safarizeit hängt vom Land und der Jahreszeit ab.

Wer sich jedoch z. B. für die Blütezeit der Wildblumen im Namaqualand in Südafrika interessiert, der sollte sich natürlich nach anderen Kriterien richten.

Generell kann man sagen, dass die Trockenzeiten für Tierbeobachtungen empfehlenswert sind. Während der Regenzeit, im Frühling oder Sommer, ist das Wild zwar schwieriger zu sehen, weil es sich über größere Flächen verteilt und in der Vegetation verstecken kann, dafür ist die Vegetation umso üppiger.

Nicht vergessen sollte man allerdings, dass sich die Regen- und Trockenzeiten nicht immer an an Terminpläne halten und sich durchaus verschieben können. Mehr als tröstlich ist jedoch die Tatsache, dass es normalerweise auch während der Regenzeit – oft auch „green season“ oder „emerald season“ genannt – nicht so ununterbrochen regnet wie in Mitteleuropa manchmal im Spätherbst.

 

Der beste Zeitpunkt für eine Safari nach Ländern

(In alphabetischer Reihenfolge)

Botswana
Die Monate Juni bis September sind für eine Safari in Botswana empfehlenswert. Dann ist das Wetter gut und tagsüber angenehm. Große Tierherden versammeln sich im Okavango Delta.
Auch für die Parks in Botswana gilt: Während der Regenzeit regnet es nicht ununterbrochen, wie wir das von Mitteleuropa her kennen. Heftige Regenfälle wechseln mit Sonnenschein ab.

Kenya

Die beste Zeit für eine Safari zur Wildbeobachtung in Kenya ist die jährliche Wanderung von Gnus, Zebras und weiterem Wild, denen zahlreiche Raubtiere folgen. Für die Masai Mara empfehlen wir die Zeit vom Juli bis Oktober. Außer stationären Camps und Lodges gibt es auch mobile Camps, die der Wanderung der Tiere folgen.
Als sehr gute Besuchszeit für die anderen Parks in Kenya empfehlen wir die Trockenzeiten etwa in den Monaten Januar bis März und Juli bis Oktober. In der Trockenzeit konzentrieren sich nämlich die Tiere an Wasserstellen und sind so leichter zu finden.

Namibia
Namibia ist ein Reiseziel für das ganze Jahr. Der Sommer (Oktober bis April) ist mit Temperaturen zwischen 18°C und 35°C sehr heiß, der Winter (Mai bis September)  mit Temperaturen zwischen 0°C und 20°C tagsüber sonnig und angenehm, die Nächte sind kühl. Die empfehlenswerte Zeit für Safaris sind die Monate von Mai bis September, in denen sich das Wild wie im Etoscha Nationalpark an Wasserstellen konzentriert.

Für Vogelliebhaber ist der Sommer etwa von Dezember bis März eine sehr gute Zeit.

Südafrika
Im nördliche Südafrika mit dem Krüger Nationalpark und den privaten Game Reserves empfehlen sich für die Wildbeobachtung die Monate Juni bis September, wenn es trocken und kühler ist. Erfreulicherweise verfügen Südafrikas Tierschutzgebiete und Parks meistens über eine bessere Infrastruktur wie befestigte oder geteerte  Straßen, zumindest Zufahrtsstraßen, so dass der Wege- und Straßenzustand nicht die Rolle spielt wie in anderen Ländern. Der schon bei geringer Feuchtigkeit äußerst schwierig zu befahrende „black cotton soil“, wie er u. a. in Botswana, Kenya oder Tanzania häufig vorkommt, ist manchem Reisenden in unguter Erinnerung.

Die Wildparks im Süden des Landes, in den Kapprovinzen, erleben in den Wintermonaten weniger Regenfälle als im Norden von Südafrika.

Tanzania
Wenn Sie die Tierwanderung in Tanzania erleben wollen, empfehlen sich die Parks im Norden des Landes, Serengeti und Ngorongoro. Die besten Monate sind Februar – März, wenn Zebras und Gnus ihren Nachwuchs zur Welt bringen. Dies zieht wiederum zahlreiche Raubtiere an.
Die Monate Juni bis November sind die Trockenzeit in Tanzania und somit die beste Zeit für Wildbeobachtungen. Diese Monate empfehlen sich auch die Parks im Süden des Landes.

In der Regenzeit von März bis Mai im Norden und November bis Mai im Süden und Westen verteilt sich das Wild in den Parks, was Tierbeobachtungen erschwert, zumindest bezüglich größerer Herden. Außerdem sind die Wege schlechter befahrbar.
Besonders im westlichen und südlichen Tanzania kann es von Dezember bis März sehr heiß werden.

Uganda
Nationalparks in Uganda besucht man am besten  von Dezember bis März oder von Juni bis September, wenn es vorwiegend trocken ist. Viele Gäste besuchen das Land, um Berggorillas zu sehen. Obgleich es das ganze Jahr hindurch regnen kann, ist es dennoch ratsam, die Regenzeit in den Monaten März – April und Oktober - November zu meiden.

Zambia
Die Zeit von September bis Mitte November als Ende der Trockenzeit ist für Safaris am besten geeignet. Dann versammeln sich zahlreiche Tiere im Lower Zambezi Valley, weil sie dort Wasser finden. Auch die Monate April bis September sind durchaus empfehlenswert.

Die Viktoria Wasserfälle sind nach der Regenzeit im März und April am eindrucksvollsten. Aber Achtung: Sie laufen Gefahr, bis auf die Haut nass zu werden. Wegen der Gischt hat man allerdings nicht immer die beste Sicht.

Zimbabwe
Juli bis Oktober sind die besten Monate für eine Safari in die Nationalparks von Zimbabwe, insbesondere den Hwange Nationalpark.
Wildwasserfahrten auf dem Zambezi ist von August bis Dezember am besten, denn das ist der Wasserstand niedrig und die Stromschnellen sind schnell.

In Zimbabwe, wie in Zambia, sind die Viktoria Wasserfälle im März und April nach der Regenzeit am eindrucksvollsten. Aber Achtung: Auch hier können Sie bis auf die Haut nass werden und wegen der Gischt nicht immer die beste Sicht haben.

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