Mit dem Allradwagen in den Süden - Reiseverlauf

1. Tag: Johannesburg - Antananarivo
Sie werden am Ivato Flughafen begrüßt und zu Ihrem Hotel in Antananarivo gebracht. Antananarivo (Tana) ist die malerische Hauptstadt Madagaskars und ist bekannt für seine belebten Märkte, freundlichen Einwohnern und ihrer am Hügel gelegenen Altstadt mit steinernen Kirchen und historischen, königlichen Plätzen. Sie ist einzigartig unter den Weltstädten!
Unterkunft: Residence Lapasoa o.ä. (Zimmer mit Bad/Dusche und WC)

2. Tag: Antananarivo – Antsirabe            
Heute geht es nach Antsirabe, einer hübschen Thermalstadt, die den typisch madegassischen Stil mit der Beschaulichkeit einer kleinen europäischen Provinzstadt kombiniert. Antsirabe bedeutet „wo es viel Salz gibt“ und ist eines von Madagaskars Haupthandelszentren für Halbedelsteine und Mineralien. Wir werden durch eine Landschaft bestehend aus Bergen und Reisfeldern fahren. In Antsirabe werden wir eine Stadttour machen und den Andraikiba See sowie den legendären Tritriva See besuchen. Es wird gesagt, dass  der Wasserstand des Sees während der Regenzeit fällt und während der Trockenzeit ansteigt. Wir werden eine Edelsteinfabrik besuchen, in der Sie beim Schneide- und Poliervorgang zuschauen können und die Möglichkeit haben Souvenirs zu erwerben.
Unterkunft:Residence Camelia o.ä. (F/A) (Zimmer mit Bad/Dusche und WC)     

3. Tag: Antsirabe – Ranomafana            
Nach dem Frühstück werden wir in den Ranomafana Nationalpark fahren, einem der Reichsten, um die Artenvielfalt in den östlichen Feuchwäldern zu entdecken. Er schmiegt sich an eine bergige und sehr verregnete Region, welche ihren Spitznamen „Nebelland“ erklärt. Der tropische Wald ist das Zuhause für 12 Lemurenarten wie den goldenen Bamboo Lemur, braune Lemuren sowie verschiedene Vogelarten, bunte Chamäleons und Frösche. In Ambositra werden wir anhalten, um einige der Zafimaniry Holzschnitzeien zu besuchen. Diese Kunst zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie entstand in den 50er Jahren, als durch die Nahrungsknappheit die Waldbevölkerung gezwungen war, Möbel und Skulpturen auf dem Markt zu verkaufen. Die Zafimaniry-Kunst zeichnet sich durch Alltagsobjekte (Honigtöpfe, Webmaschinen, Hocker, Teller...) sowie Bauteile (Türen und Fenster ) aus. Anschlieβend machen wir uns auf den Weg in den Ranomofana Nationalpark, wo wir in Vorbereitung auf unseren Parkbesuch am nächsten Tag bleiben werden.
Unterkunft: Centrest Sejour o.ä. (F)

4. Tag: Ranomafana – Fianarantsoa                
Am Morgen werden wir den Park erkunden, um Lemuren, Chamäleons und Frösche zu sehen, die im Regenwald leben. Auβerdem werden wir einige Pandans (Pflanze), Farne, Orchideen und Heilpflanzen am Boden entdecken. Nach dem Mittagessen werden wir eine Stadttour in Fianarantsoa, der Hauptstadt des Betsileo Stammes, unternehmen. Fianarantsoa wurde auf 3 Ebenen und auf dem höchsten Niveau erbaut. Seine alten und malerischen Viertel werden auf Grund ihres historischen und architektonischen Interesses als Schutzgebiet eingestuft. Es liegt im Herzen von Madagaskars fruchtbarstem Landwirtschaftsgebiet und ist für seine Weinberge, Teeplantagen und terrassenförmigen Reisfelder bekannt.
Unterkunft: Zomatel o.ä. (F)

5. Tag: Fianarantsoa – Ranohira            
Wir machen uns am frühen Morgen auf den Weg nach Ranohira. Auf unserem Weg halten wir in Ambalavao – dem Handelszentrum der südlichen Betsileoregion, welches für sein Volk, die Kunst und das Handwerk bekannt ist. Wir werden einen Weinhersteller besuchen und an einer Weinverkostung teilnehmen. Auβerdem geht es in die „Antemoro Paper“ Fabrik, in der Sie bei der Papierherstellung zusehen und vor Ort hergestellte Karten und andere Papierprodukte kaufen können. Das berühmte Antemoro Papier ist ein feines, handgemachtes und mit Blumen dekoriertes Papier aus den Fasern des „Avoha“ Baumes. Danach geht unsere Fahrt nach Ranohira weiter, wo wir auf unserem Weg den Anja Park besuchen werden. Hier können Sie einige Familien der Ringelschwanzlemuren in ihrem natürlichen Lebensraum sehen. Nach unserer Ankunft in Ranohira checken wir in der Isalo Ranch ein und haben dann Gelegenheit einfach nur zu entspannen und uns auf die Trekkingtour am nächsten Tag vorzubereiten.
Unterkunft: Isalo Ranch o.ä. (F/A)    

6. Tag: Ranohira/ Isalo Nationalpark                
Heute verbringen wir den gesamten Tag mit Trekking im Isalo Nationalpark, welcher chronologisch gesehen der zweite in Madagaskar ist. Hier sind durch Erosion fantastische Figuren in den Sandsteinen entstanden, von steil aufragenden Nadelspitzen bis zu scheinbar wankelmütigen Felsblöcken. Der scheinbar trockene Isalo Nationalpark ist ein Land mit einem wichtigen Netzwerk aus Strömen, die die Nebenflüsse des Mangoky Flusses versorgen. Es ist ein heiliges Land, da es auch die Friedhöfe der Bara Vorfahren beherbergt, die auf der Felsenseite liegen, um sie vor Plünderung zu schützen. Wir entdecken das Massiv von Isalo, seine Schluchten und seine endemische Flora (Pachypodium, Aloe Vera,...) und Fauna (Lemuren und Vögel). Wir haben die Chance, ein erfrischendes Bad in einem Swimming Pool eines natürlichen Wasserfalls zu nehmen.
Unterkunft: IsaloRanch o.ä. (F/A)    

7. Tag: Ranohira - Beza                
Nach dem Frühstück folgen wir der Straβe entlang einer Landschaft, welche sich durch trockene, stachelige Wälder, Baobab-Bäume und einige stolz geschmückte Mahafaly Gräber auszeichnet. Nach unserer Ankunft in Andranovory beginnen wir mit unserer Wanderung in den Nationalpark von Beza, welcher bedeutsame Gebiete mit dornigen Wäldern schützt und einen Lebensraum für Ringelschwanzlemuren, Schildkröten, Vögel und Sifakas bietet.
Unterkunft: Busch Camping (F), mit einfachen Einrichtungen

8. Tag: Beza  – Beheloka                
Nachdem wir am Morgen den Park besucht haben, wo wir einige Lemurenarten wie den Ringelschwanzlemur, tanzende Lemuren, verschiedene Vogelarten und einige Schildkröten sehen werden, fahren wir nach Beheloka. Dies ist ein typisches Fischerdorf an der Küste, wo wir im einzigem Hotel der Stadt „Chez Bernard“ übernachten werden.
Unterkunft: Chez Bernard (F)

9. Tag: Beheloka - Tsimanampetsotsa            
Heute fahren wir in den Tsimanampetsotsa Nationalpark, welcher sich über 43 000 ha erstreckt. Der See, dessen Wasser seine Farbe von türkisblau zu topasgrün wechselt, ist eine Oase in einer Region, welche als trockenste in Madagaskar bezeichnet wird. Die Vegetation gestaltet sich sehr seltsam. Dies liegt an dem ständigen Kampf gegen die Trockenheit, welche eine Umwelt schafft, die für den Besucher unreal wirkt. Die Vögel sind die Hauptattraktion des Parks. Dazu zählen zum Beispiel groβe Ansammlungen an pinken Flamingos, Zwergflamingos und in der Trockenzeit Lappentaucher. Sie können auch verschieden Lemurenarten wie den berühmten Lemurenkatta sehen. Der Name Tsimanampetsotsa, welcher „See ohne Delfine“ bedeutet, steht in Verbindung mit dem Blindfisch Typhleotis, welcher in den Höhlen lebt.
Unterkunft: Domaine d’Ambola (F)

10. Tag: Tsimanampetsotsa – Itampolo            
Nach dem Frühstück fahren wir entlang der Küste nach Itampolo, ein gemütliches Fischerdorf an der Küste. Halten Sie unterwegs Ausschau nach Schildkröten auf den Sandbänken. Wir übernachten im „Gite d’Etape Sud“, dem einzigen Hotel in der Stadt.
Unterkunft: Gite d’Etape Sud (F)

11. Tag: Itampolo – Faux Cap            
Nach dem Frühstück geht es entlang der Küstenstraβe weiter nach Faux Cap – einem wunderschönen weissen Strand mit wundervollem Blick über die Südküste Madagaskars.
Unterkunft: Libertalia (F)

12. Tag: Faux Cap – Berenty            
Heute fahren wir nach Berenty. Das Privatreservat erstreckt sich über 240 ha entlang des Mandrare-Flusses. Der Park bietet die Möglichkeit, hautnah Lemuren zu beobachten. Dazu gehören unter anderem die Ringelschwanzlemuren, braune Lemuren, Sifakas, Vögel und nachtaktive Lemuren, sowie andere wild lebende Tiere.
Unterkunft: Gite de Berenty (F/A)

13. Tag: Berenty – Fort Dauphin           
Nachdem wir das Berentry Reservat erkundet haben, geht es weiter nach Taolagnaro, das auch als Fort Dauphin bekannt ist. Es ist eine kleine und schöne bedeutende Stadt im Südosten von Madagaskar. Die attraktive Lage mit grünen Hügeln, blauem Meer, schönen Stränden und unzähligen umliegenden Attraktionen macht es zu einer beliebten Region. Am Fuße des Saint Louis Peak ist das Stadtgebiet zwischen zwei Buchten eines der schönsten von Madagaskar. Die ersten Menschen, die sich 1674 auf La Reunion niederließen, kamen aus dieser Region. Außerdem ist es die Hauptstadt des Krebses, welcher alljährlich mit einem mittlerweile traditionellen Fest gefeiert wird.
Unterkunft: Hotel le Dauphin (F/A)

14. Tag: Fort Dauphin – Antananarivo            
Nach dem Frühstück erkunden wir das Nahampoina Reservat – ein Privatreservat mit Lemuren, nur 7 km von Fort Dauphin entfernt. Anschließend geht es zum Flughafen für den Flug nach Antananarivo. Bei der Ankunft werden Sie in Empfang genommen und zum Hotel gebracht, wo Sie die letzte Nacht vebringen. Sie können durch die steilen und engen Straßen spazieren und die Architektur, Atmosphäre und Geschwindigkeit dieser Stadt auf sich wirken lassen. Sie können außerdem zu dem alten Rova (Palast) emporsteigen und die Aussicht über Antananarivo und die umliegende Umgebung genießen. Die Stadt erscheint abends am schönsten, wenn die Hänge spektakulär von der untergehenden Sonne angestrahlt werden.
Unterkunft: Residence Lapasoa oder ähnlich (F)

15. Tag: Antananarivo – Johannesburg            
Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht, wo Sie Ihre Weiterreise nach Johannesburg antreten und Ihre unvergessliche Reise endet. Wir hoffen, Sie bald wieder in Madagaskar begrüßen zu dürfen!
(F)